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VVB Tapas



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Tapas aus dem VVBmagazin

Was haben Albondigás, Datteln im Speckmantel oder Pimientas fritas mit der VVB zu tun? Eine ganze Menge! Denn so, wie man sich durch die Tapas-Karte futtern kann, möchten wir auch kleinere „Häppchen“ aus dem VVBmagazin zur Verfügung stellen – die VVB Tapas.

Wir fassen ausgewählte Artikel (insbesondere Fachartikel, oftmals zu hochaktuellen Themen) zu kleinen Appetithäppchen zusammen und stellen diese auf der VVB Tapas-Seite zur Verfügung. Verteilt werden die Zusammenfassungen beispielsweise über die Social-Media-Kanäle Facebook und XING. Mitglieder haben zudem die Möglichkeit, den vollständigen Artikel im internen Bereich zu lesen.



VVB Tapas 2019

  • 05.10.2019 | „Inkursion“ von Guy Carpenter & Victor Deutschland am 27. Mai 2019 an der TH Köln

     

    Am 27. Mai 2019 empfingen die Bachelorstudierenden des vierten und sechsten Bachelor-Semesters mit dem Schwerpunktfach Rückversicherung sowie die Masterstudierenden des ivwKöln eine Delegation des Rückversicherungsmaklers Guy Carpenter sowie des Assekuradeurs Victor Deutschland. Als Veranstaltungsort diente eine der wohl schönsten Räumlichkeiten der TH Köln, die Rotunde.Nach der Begrüßung aller Anwesenden durch Herrn Professor Materne folgte der erste Vortrag, gehalten von Herrn Dirk Rainer Knipprath, Senior Vice President Guy Carpenter. Inhalt dieser Präsentation war eine Übersicht über die Struktur und die Aktivitäten des Marsh & McLennan Konzerns, wozu u.a. die Unternehmen Marsh, Guy Carpenter, Oliver Wymann und Mercer gehören. Der Konzern agiert in fast allen Ländern der Welt und glänzt dabei mit Werten wie der lokalen Expertise, einer dominierenden Marktstellung und damit einhergehender Durchschlagskraft.Anschließend folgte ein Vortrag über den Marsh zugehörigen Managing General Agent (kurz MGA) Victor. Herr Bernd Knof, Geschäftsführer der Victor Deutschland GmbH und Herr Alexander Arias, CUO von Victor Deutschland, erläuterten den Studierenden die möglichen Vorteile eines Assekuradeurs. Mit dem Ziel, die Wertschöpfungskette schneller zu bedienen als herkömmliche Wege, stellt Victor analytische Kapazitäten, special practices, client support services und strategic advisory zur Verfügung.


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  • 30.09.2019 | OnlineDoctor bestimmt die Zukunft der Teledermatologie

     

    Die Digitalisierung hat nun auch Einzug in die Dermatologie gehalten. Das ursprünglich aus der Schweiz stammende Startup OnlineDoctor hat eine neuartige Hautcheck-Web-App entwickelt, die schnell und günstig zu einem ersten fachärztlichen Rat verhilft. Mitgründer und VVB-Mitglied Dr. Philipp Wustrow zeichnet die Entstehung des Unternehmens nach und erklärt, warum die angebotene Dienstleistung für Krankenkassen attraktiv ist.

    VVBmagazin: Herr Dr. Wustrow, wie sind Sie als Betriebswirt auf die Idee gekommen, eine Telemedizin-Plattform zu gründen?

    Dr. Wustrow: Die Plattform wurde von insgesamt drei Gründern ins Leben gerufen. Die Kernidee entstammt aus einem eher zufälligen Gespräch mit unserem Mitgründer und Dermatologen Dr. Paul Scheidegger. Er berichtete uns damals aus seinem Alltag als Dermatologe und schilderte, dass er immer öfter vor dem Problem stand, mit Anfragen von Patienten konfrontiert zu werden, die ihm Fotos von Hautproblemen mit der Bitte um eine schnelle Einschätzung schickten. Derartige Anfragen kamen jedoch häufig über unprofessionelle Kanäle wie privater E-Mail, WhatsApp oder SMS. Ein typisches Phänomen der Digitalisierung, da die digitalen Kanäle heute wie selbstverständlich zum Alltag gehören. Für den Arzt ist dies allerdings eine große Herausforderung. Derartige Anfragen waren meist unstrukturiert und unvollständig. Dr. Scheidegger musste nachfragen, um etwa zu erfahren, wie lange das Hautproblem schon besteht, wo es auftritt oder ob bereits Medikamente eingenommen werden. Zudem stand er vor der Frage, wie er derartige Anfragen abrechnen und datenschutzkonform beantworten kann. Da die meisten seiner Kolleginnen und Kollegen ähnliche Herausforderungen schilderten, entschieden wir uns dazu, dieses Problem für alle Dermatologen mit einer professionellen digitalen Plattform zu lösen.


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  • 26.09.2019 | Rückversicherung 2019 – Ausnahmezustand oder Neue Normalität?

     

    Am 21. Mai 2019 fand das 16.  Kölner Rückversicherungs-Symposium der Technischen Hochschule Köln unter der Fragestellung „Rückversicherung 2019 – Ausnahmezustand oder Neue Normalität?“ statt. Die ca. 550 teils internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebten Diskussionen und Interviews insbesondere zu den Themen Brexit, Finanzmarktstabilität, Verfassung des Rückversicherungsmarktes, ILS, M&A Aktivitäten, Cyber und Regulatorik.

    Eingangs berichtete Prof. Stefan Materne über die aktuellen Aktivitäten und Entwicklungen der Kölner Forschungsstelle Rückversicherung. Dabei ging er insbesondere auf die aktuellen Forschungsthemen der wissenschaftlichen Mitarbeiter ein, die auf der Jahrestagung 2019 des Förderkreises Rückversicherung präsentiert werden. Zusätzlich übernahm er die wissenschaftliche Einführung in die verschiedenen Gesprächsthemen des Tages.

    In dem ersten Interview befragte Philipp Krohn (Frankfurter Allgemeine Zeitung) den britischen Generalkonsul, Rafe Courage, zum Thema Brexit. Als Vertreter der Regierung des Vereinigten Königreichs würde es der Diplomat begrüßen, wenn das bereits ausgehandelte Abkommen mit der EU Zustimmung fände. Ein harter Brexit sei für alle Beteiligten wirtschaftlich sehr schädlich und solle in jedem Fall vermieden werden. Dem britischen Ausgang der Europawahl am 26. Mai 2019 misst Courage sehr hohe Bedeutung bei, denn sie sei aufgrund der klaren Positionierung einiger Parteien wie ein zweites Referendum zu verstehen.

    Anschließend diskutierten Dr. Marc Surminski (Zeitschrift für Versicherungswesen) und Michael Stahel (Partner, LGT ILS) den Stimmungsumschwung der ILS-Investoren in den letzten beiden Jahren.


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  • 21.09.2019 | KI in der Versicherungswirtschaft – wissen die, was sie tun?

     

    Am 04.06.2019 lud der Fachkreis Krankenversicherung der VVB zur Fachkreistagung „KI in der Versicherungswirtschaft – wissen die, was sie tun?“ in die Räume der INTER Versicherungsgruppe in Mannheim als Gastgeber der Veranstaltung ein.

    Ich war als frisches korrespondierendes Mitglied zum ersten Mal Teilnehmer einer Fachkreistagung der Vereinigung der Versicherungs-Betriebswirte e.V. (VVB). Schon seit Jahren verfolge ich die Aktivitäten des Fachkreises Krankenversicherung und war immer sehr angetan, welche Tagungsthemen und Vortragenden der Fachkreis regelmäßig in wechselnden Räumlichkeiten für seine Mitglieder präsentiert, um Neues zu erfahren und sich auszutauschen.

    Nun also das „In-Thema“ KI in der Versicherungswirtschaft

    In offener Atmosphäre wurden die zahlreichen Teilnehmer zunächst vom Fachkreisleiter Christian Frenzel und seitens des Gastgebers durch das Vorstandsmitglied der INTER, Roberto Svenda, begrüßt. Den Reigen der Fachvorträge durfte dann auch die INTER eröffnen, gefolgt von weiteren, meist dualen Vorträgen von Versicherungsunternehmen und Realisierungspartnern.

    Es wurde über die Erneuerung von Legacy Systemen durch neue, digitalisierte Systemplattformen berichtet, und es wurden Einblicke gegeben, welcher Level an KI-Lösungen zu welchen Erfolgen und Erfahrungen führte, wie die Chancen und Nutzen der KI zur Verbesserung der Prozesse sowohl aus Innensicht wie aus Kundensicht einzuschätzen sind und wo sich möglicherweise auch Ernüchterung breitmachen könnte, wenn falsche Erwartungen in den Einsatz der KI gesetzt würden.


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  • 17.09.2019 | Tagung des Fachkreises bAV/LV am 24.05.2019 in Münster

     

    Der Fachkreis „betriebliche Altersversorgung und Lebensversicherung“ tagte am 24. Mai 2019 im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung im Hause der einladenden LVM Versicherung in Münster. Einmal mehr ist es uns gelungen, zahlreiche renommierte Referenten willkommen zu heißen. Für ihr Kommen möchten wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken.

    Auf dieser Tagung beschäftigen wir uns schwerpunktmäßig mit Segen und Fluch rund um den 15%igen Arbeitgeberzuschuss. Aber auch weitere arbeitsrechtliche Themen, die Digitalisierung und der Datenschutz wurden von uns bearbeitet.

    Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung des Hauses durch den verantwortlichen Aktuar der LVM Versicherung Herrn Peter Bredebusch hat die langjährig mit dem Fachkreis treu verbundene Frau Margret Kisters-Kölkes aktuelle Urteile vorwiegend aus dem Arbeitsrecht besprochen. An der in der Branche unter dem Kürzel Ki-Kö bekannten Juristin geht bei ernsthaften bAV-Fragestellungen kein Weg vorbei.


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  • 13.09.2019 | Captives und Aspekte dieses Unternehmenstyps

     

    Nach den guten Erfahrungen der Veranstaltung im vergangenen Jahr in Stuttgart luden die Fachkreise Sach- und Rückversicherung zusammen mit dem Fachkreis Finance auch 2019 wieder gemeinsam zu einem Fachkreis anlässlich unserer jährlichen MV ein. Wir konnten zu dem speziellen Thema Captives hochkarätige Referenten gewinnen, die trotz des rekordverdächtigen Angebots von fünf weiteren, parallel stattfindenden VVB-Veranstaltungen über 50 Personen einen detaillierten Einblick im Hause der Westfälischen Provinzial in Münster gaben.

    Nach Begrüßung und Eröffnung durch Heinz Nettesheim (Leiter FK Sachversicherung) führte Christian Czempiel-Mentrak (Leiter FK Rückversicherung) fachkundig durch die Veranstaltung. Für die Gastgeberin begrüßte uns danach Dr. Wolfgang Breuer, Vorstandsvorsitzender der Westfälischen Provinzial Versicherung AG. Neben einer Präsentation der Versicherungsgruppe nahm er sich auch Zeit, dem Auditorium die Stadt Münster aus seiner persönlichen Sicht vorzustellen und praktische Tipps zu geben, um sie näher kennenzulernen. Auch als gebürtiger Kölner fühle er sich in Münster wohl. Es lasse sich dort gut leben, solange man auf den Straßen der Stadt den Vorrang der Radfahrer beachte.

    Als erster Referent folgte dann Olaf Keller, Head of Corporate and Sales Marsh Continental Europe, Marsh GmbH. Er gab in seiner Einführung einen Einblick in die Motivationslage eines Kunden zur Gründung einer Captive.


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  • 09.09.2019 | Interview mit Dr. Philip Meyer zur neuen MBA-Spezialisierung „Digital Insurance“

     

    Warum ist es aus Ihrer Sicht Zeit für einen Master mit Spezialisierung „Digital Insurance“?

    Dass die Branche sich verändert, steht außer Frage. Zum Beispiel an der Resonanz zum kürzlichen Marktstart des Online-Direktversicherers Lemonade sieht man, dass sich neue Geschäftsmodelle verbreiten, die Versicherungsprodukte für Kunden flexibel und schnell zugänglich machen. Natürlich greifen die bekannten versicherungswirtschaftlichen Studiengänge das Thema langsam auch auf, aber es braucht zunehmend neue Kompetenzen für neue Berufsfelder durch die Digitalisierung. Der hybride Vermittler ist hier ein Schlagwort – kann man mit neuen Kommunikationsmöglichkeiten umgehen und Kunden auch digital bedienen und gut beraten? Ist man im Innendienst eng an der Schnittstelle zur Programmierung und versteht, wie Datenbestände sinnvoll genutzt werden, oder wie sich automatisierte Online-Prozesse pflegen lassen? Auch wenn sich die konkreten Technologien je nach Unternehmen unterscheiden, gibt es doch einiges, was Hochschulstudiengänge hier mitgeben können: das ist einmal empirisches Wissen darüber, wie Kunden Online-Plattformen in Bezug auf Versicherungen nutzen, und darüber hinaus sind es die Methoden, um daraus neue Potenziale für die Kundengewinnung und -bindung zu erschließen.


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  • 05.08.2019 | Die Opel – Story

     

    Ein Bus fuhr unsere 16-köpfige Gruppe über das gigantische Werksgelände, das einer Größe von 350 Fußballfeldern entspricht. Der erste Halt war im Museum, wo uns der Tourguide mit auf eine sehr unterhaltsame Zeitreise durch die Historie der Opelwerke nahm. Die Gelegenheit zum Fotografieren wurde reichlich ausgenutzt, denn im Gegensatz dazu bestand im Produktionswerk leider striktes Foto- und Filmverbot.


    Alles begann mit einer Nähmaschine.

    Adam Opel war gelernter Schlosser und ging nach seiner Lehre auf Wanderschaft durch Europa. In Paris erfuhr er von einer neuen Erfindung, der Nähmaschine, die ihn sofort begeisterte. Nach seiner Rückkehr aus Paris gründete er im Jahr 1862 sein – heute würde man sagen – Start-up- Unternehmen in einer Scheune neben dem Elternhaus und begann mit der Produktion von Nähmaschinen.  Die Nähmaschinen wurden zu einem Verkaufsschlager, und bis 1911 verkaufte die Firma 1 Million Stück.1868 drängten ihn seine 5 Söhne, in das neu aufkeimende Fahrradgeschäft einzusteigen. Durch den Erfindungsgeist und Geschäftssinn der „Opel-Männer“ wurde auch diese Geschäftsidee zu einer Erfolgsgeschichte, und bis zum Jahr 1920 verließen 2,6 Millionen Fahrräder die Opel-Werkstatt.1895 starb Adam Opel und hinterließ seiner Familie die erfolgreichste Nähmaschinen- und Fahrradfabrik Europas.


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  • 26.07.2019 | Bericht über fachliche Organisation

     

    Die Fachkreisveranstaltungen sind weiterhin das Aushängeschild unserer Vereinigung. Die insgesamt ca. 30 Veranstaltungen pro Jahr erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit und umfangreicher Teilnehmerzahlen. Die Berichte über die Veranstaltungen der Fachkreise sind ein fester Bestandteil im VVBmagazin und sind auch auf der VVB-Webseite vertreten.

    Von den Fachkreisleitern (FKL) wird ehrenamtlich eine hervorragende Arbeit zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterbildung für unsere Mitglieder aber auch für die Branche geleistet. Der Bekanntheitsgrad der VVB in der Versicherungswirtschaft wird durch fachlich hochwertige Fachkreistagungen zu aktuellen Themen regelmäßig gesteigert. Darüber hinaus bieten die Fachkreisveranstaltungen den Studierenden eine gute Möglichkeit, frühzeitig mit Vertretern der Versicherungswirtschaft in Kontakt zu treten und Karrieremöglichkeiten zu diskutieren.


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  • 23.07.2019 | Treffpunkt Köln und die NS-Vergangenheit in Köln

     

    „EL-DE-Haus? Keine Ahnung. War ich noch nicht.“

    „NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln? Muss ich mir das antun?“

    „Ich weiß noch genau, wie es damals war.“

    Noch im Oktober letzten Jahres habe ich bei einem Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem feststellen müssen, dass viele aus meiner Reisegruppe zwar sehr erschüttert durch dieses Museum gegangen sind, aber vorher niemals im EL-DE-Haus waren.

    Ungeachtet solcher Fragen und Sätze, die man leider in Köln so oft hört, hatte der Treffpunkt Köln den „Mut“, zu einer Führung durch eben dieses EL-DE-Haus, das NS-Dokumentationszentrum, mitten in der Innenstadt von Köln einzuladen. Und tatsächlich: Es meldeten sich etliche Interessierte an, die teilweise bisher noch nie dort waren, aber hinterher beeindruckt, geschockt und nachdenklich das Haus wieder verließen.

    Es ist das wohl unansehnlichste Museum Kölns: Wände seit Jahrzehnten ohne frische Farbe; enge Gänge; kahle Treppen nach oben und unten; keine Ausstellungsstücke; beklemmende Texte.

    Aber das soll und muss auch so sein, wie der sachkundige Begleiter, den wir an diesem besonderen Ort natürlich nicht „Führer“ nannten, erläuterte. Wir sollen auch heute noch mit dem unmittelbar konfrontiert werden, was Menschen in ihrer Verblendung anderen Menschen angetan haben, die sie auch vielfach hier vor Ort töteten. Auch der Verzicht auf jegliche Devotionalien ist bewusst, um zu verhindern, dass sich die „Ewiggestrigen“, die sich inzwischen wieder breitzumachen versuchen, mit ihren Fotoapparaten und Smartphones darauf stürzen, um dann alles „ins Netz zu stellen“.


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  • 11.07.2019 | Bericht über die Presse und Öffentlichkeitsarbeit

     

    Das Ressort „Presse und Öffentlichkeitsarbeit“ wird seit einigen Jahren von mir verantwortet, wobei ich hierbei insbesondere von den beiden Sonderbeauftragten Jessica Krämer und Michaela Weber unterstützt werde. Das Arbeiten mit beiden Damen ist effektiv und unterstreicht den Grundgedanken aller VVB-Akteure, neben erfahrenen Kompetenzen auch Jüngere mit in die (Vorstands-) Arbeit einzubeziehen. Daneben begleiten uns weitere Mitglieder des Redaktionsteams. Nicht zuletzt – und das freut mich sehr – drei neue „Gesichter“: Sylvia Pirgiotis, die bereits im Berufsleben verankert ist, sowie Feline Birk und Charlotte Wertmann, beide Studierende des ivwKöln und Mitglieder des Fachschaftsrates.Neben den üblichen journalistischen Tätigkeiten und der allgemeinen Pflege des öffentlichen Auftretens der VVB sind in diesem Bereich unter anderem die Mitgliederzeitschrift „VVBmagazin“, die Homepage der Vereinigung sowie die Selbstdarstellungsbroschüre mit wertvollen Informationen und Wissenswertem über die VVB ansässig. Das Format des VVBmagazin umfasst 6 Ausgaben pro Jahr und beinhaltet über diverse Rubriken Fachliches, wie auch Gesellschaftliches.


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  • 03.07.2019 | Jahrestagung des DVfVW

     

    Dienstag – Studentischer Abend

    Am Vorabend der eigentlichen Tagung treffen sich traditionell der Vorstand sowie der Ausschuss des Deutschen Vereins für Versicherungswissenschaft. Im Ausschuss ist das ivwKöln durch Prof. Stefan Materne und Prof. Dr. Torsten Oletzky vertreten. Für die Studierenden begann das Programm mit dem alljährlichen Studentenabend bereits am Dienstag, 26. März 2019, in einem Restaurant in Berlin Charlottenburg. Die Studierenden belegen deutschlandweit an verschiedenen Hochschulen und Universitäten Studiengänge der Versicherungs- und Finanzbranche, Rechtswissenschaft oder Mathematik. So konnten in entspannter Atmosphäre erste Kontakte geknüpft und interessante Gespräche geführt werden.


    Mittwoch – Plenum und Get-together-Abend

    Der erste Veranstaltungstag wurde in zwei Plena aufgeteilt. Das erste Plenum wurde durch Prof. Dr. Hato Schmeiser (Geschäftsführender Direktor des Instituts für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen) eröffnet und befasste sich insbesondere mit der Sicht des Kunden auf Versicherer und Versicherungen. Zu Beginn seines Vortrags ging er auf das Verhalten eines Versicherungsnehmers ein und präsentierte die Forschungsergebnisse seines Instituts. Die erste Untersuchung befasste sich mit der Aufspaltung von Preisen. Hierbei wurde keine Änderung des Nachfrageverhaltens in Folge der geänderten Preisdarstellung festgestellt. Eine weitere Untersuchung befasste sich mit dem Zusammenhang von Kundenzufriedenheit und der Profitabilität. Ergebnis dieser Untersuchung war, dass der Anteil an zufriedenen Kunden deutlich höher ist, wenn sie vergleichsweise viele Schäden gemeldet haben. Im Anschluss folgte ein Vortrag von Lars Gatschke (Verbraucherzentrale Bundesverband). Hierbei wurde insbesondere auf die erhöhte Erwartungshaltung und Beeinflussbarkeit des Versicherungsnehmers eingegangen, die durch Formulierungen der Versicherer ausgelöst wird. Dieser Effekt wird als Framing bezeichnet.Zum Abschluss des ersten Plenums ging Christoph Hardt (Leiter Kommunikation des GDV) auf die Berichterstattung der Medien über die Versicherungsbranche ein. Diese hat sich in den letzten Jahren deutlich von einer negativ geprägten hin zu einer neutralen Darstellung entwickelt. Damit einhergehend sieht er auch eine steigende Zufriedenheit der Versicherungsnehmer. Als Herausforderung für die Zukunft betrachtet er insbesondere den Bedeutungsverlust klassischer Medien, wie z.B. Zeitungen. Dies führe zu neuen Anforderungen an die Kommunikation der Versicherungsbranche.


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  • 24.06.2019 | Bericht des Vorstands über das Geschäftsjahr 2018 -Bericht über den Geschäftsbereich des Vorsitzenden

     

    Auf unserer letzten Mitgliederversammlung am 05. Mai 2018 in Stuttgart wurden wir von dem Leiter des Treffpunktes Münster, Herrn Thomas Giese, zu unserer diesjährigen, 68. Mitgliederversammlung nach Münster eingeladen.
    Satzungsgemäß erstatten wir der Mitgliederversammlung den Geschäftsbericht für das abgelaufene Jahr. Im Anschluss daran stehen wir Ihnen für Fragen zur Verfügung. Die von Ihnen gewählten Kassenprüfer werden Ihnen ihren Bericht, dem eine intensive Prüfung und Gespräche mit den Verantwortlichen vorangegangen sind, erstatten. An dieser Stelle möchte ich den Kassenprüfern ausdrücklich für ihre Arbeit danken.

    Wie üblich, wird in Kurzform der Bericht der Vorstände auf der MV abgeben. Den kompletten gedruckten Bericht der einzelnen Ressorts, die mir die Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung gestellt haben und denen ich an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit danke, haben wir ausgelegt.


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  • 21.06.2019 | Der ivwKöln-Cup 2019

     

    Am 22.05.2019 war es wieder soweit. Der ivwKöln-Cup stand vor der Tür.  Bei sommerlichen Temperaturen um die 20° C starteten zehn Teams in den Kampf um den Titel „Sieger ivwKöln-Cup 2019“.

    Auch dieses Jahr gab es im Vorfeld eine Live-Auslosung der Gruppen über Facebook, bei der Prof. Dr. Jan-Philipp Schmidt die „Losfee“ gab. Er habe sich gut vorbereitet und sei auch schon auf die fußballerischen Qualitäten des neuen Kollegen Prof. Dr. Michael Fortmann gespannt, hieß es.

    Als es am 22.05. gegen 14:30 Uhr dann endlich losging, stürmten die Teams ungeduldig über die Plätze. Bei allem Enthusiasmus blieb jedoch immer der Sport und die Fairness im Vordergrund. Bereits während der Vorrunde kristallisierte sich heraus, welche Teams eine Chance auf den Titel hatten.
    Nach der Gruppenphase fand nach einjähriger Pause wieder das Elfmeterschießen der Professoren statt.


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  • 21.06.2019 | Neuer Fachkreis „Cyber“ startet im Herbst 2019

     

    Warum wird ein eigener Fachkreis für das Thema Cyber angeboten?

    Michael Jürgen Steimer erklärt:
    „Die derzeit am Versicherungsmarkt verfügbaren Branchen und Produkte stammen aus einer Zeit, in der Cyberrisiken in der heutigen Form noch nicht bekannt waren. Sie sind deshalb auch nur sehr eingeschränkt dazu geeignet, Versicherungsnehmer vor dieser neuen Risikokategorie zu schützen. Lt. Allianz Risk Barometer 2019 steht das Cyberrisiko mittlerweile auf Platz 1 der Geschäftsrisiken!

    Es hat sich deshalb seit 2011 auch in Deutschland ein spezialisierter Cyberversicherungsmarkt etabliert, der speziell im Jahr 2018 auch anbieterseitig enorm gewachsen ist und weiter stark wächst. Cyberversicherung wird als Feuerversicherung des 21. Jhdt. betrachtet (s. KPMG-Graphik). Der GDV hat darauf reagiert und ein eigenes Musterbedingungswerk für Cyberrisiken für Gewerberisiken vorgelegt und damit unterstrichen, dass wir es hier mit einer eigenen, neuen Branche zu tun haben, die sich zwar auch der Versicherungstechnik traditioneller Branchen wie Sach-, Haftpflicht-, Elektronik- oder Vertrauensschadenversicherung bedient, als Gesamtkonzept aber fundamental anders ist.

    Vom GDV abgesehen, gibt es wenig marktübergreifende Wissensinitiativen.


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  • 04.06.2019 | Mit der Kölner U-Bahn in den Atombunker?

     

    Diese Frage stellten sich an einem sonnigen Samstag im Februar 20 Teilnehmer der ersten Führung des Treffpunktes Köln in 2019.

    Die Führung durch den Schutzraum in der KVB-Haltestelle Kalk-Post stand an. Worum geht es dabei? Der »Eiserne Vorhang« und der »Kalte Krieg« sind gerade für jüngere Generationen staubige Begriffe vergangener Tage. Kaum vorstellbar also, dass an der U-Bahn-Haltestelle Kalk-Post noch ein großer, stummer Zeitzeuge dieser Ära schlummert.

    Täglich fahren tausende Menschen unbemerkt durch einen  Atomschutzbunker — den letzten seiner Art — und steigen darin aus oder um. Ohne zu wissen, dass sie einen Ort passieren, der im Falle eines Nuklearangriffs über Leben und Tod hätte entscheiden können.

    Hinweisschilder für einen nuklearen Schutzbau gibt es nicht, doch diese unvermutete Stadt unter der Stadt ist greifbar: Tonnenschwere Stahlschutztüren, Luftfilter, Zisternen, Energieversorgung und sogar eine Krankenstation sind bis heute vorhanden und geben Einblick in die Zeit des Kalten Krieges und die damit verbundenen Bedrohungen und Ängste, denen die Kölner ausgesetzt waren.


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  • 10.05.2019 | Peter Schimikowski: Professor im Unruhestand

     

    Am 1. April feierte Prof. Dr. Schimikowski in kleinem Kreis seinen Ausstand als Professor der TH Köln. Institutsdirektor Prof. Dr. Arnold würdigte ihn als sehr geschätzten Kollegen, der über viele Jahre wesentlich zum Renommee des ivwKöln beigetragen hat. Besonders seine Forschungsarbeit in zahlreichen Kommentaren und Lehrbüchern zum Versicherungs- und Haftpflichtrecht haben ihm hohe Anerkennung in der Wissenschaft und Praxis gebracht. Durch seine Verlässlichkeit und sein Engagement hat er die Weiterentwicklung der Studiengänge und des ivwKöln stets mitgestaltet.

    „Für die Frage, ob ein Professor ein guter Professor ist, sind drei Bereiche entscheidend. Erstens sein Interesse an den Studierenden, zweitens die Qualität der Vorlesungen und drittens die Qualität und Anzahl der Veröffentlichungen. Zu Punkt eins: Peter Schimikowski war seinen Studierenden zugetan und hatte stets ein offenes Ohr für deren Fragen und Probleme. Nicht nur deshalb mochten die Studierenden ihn – er hat auch sehr gute Vorlesungen gehalten. Als ehemaliger Sänger einer Rockband verfügt er über ein Stimmvolumen, das jeden Hörsaal spielend beschallen kann. Legendär sind seine in verschiedensten Dialekten vorgetragenen Beispielsfälle –etwa in perfektem Mainzerisch.


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  • 07.05.2019 | Gemeinsam neue Wege gehen – erfolgreiche Zusammenarbeit mit Startups in der Versicherungswirtschaft

     

    InsurTechs – Startups, die Technologien und digitale Lösungen für die
    Versicherungsbranche entwickeln – mischen seit einigen Jahren die Versicherungswirtschaft auf. In 14 unterschiedlichen Kategorien vereinen sich mittlerweile über 1.500 junge Unternehmen weltweit, die als „InsurTech“ klassifiziert werden können, und das Interesse an ihnen ist groß: im Jahr 2018 flossen laut des Venture Scanners 26 Milliarden US-Dollar von 1.332 Investoren in InsurTech-Startups. Somit ist das Investitionsvolumen zum Vorjahr erneut gestiegen.

    Diese rasante Entwicklung und die sich permanent ändernde Marktstruktur machen es klassischen Versicherern nicht leicht, einen Überblick zu gewinnen und auf die digitalen Veränderungen in der Branche angemessen zu reagieren.
    Diese Unsicherheit führt zwangsläufig dazu, dass sich viele etablierte Unternehmen von den „digitalen Wilden“ bedroht fühlen. Schließlich stellen sie vermehrt ernstzunehmenden Wettbewerb dar und beherrschen die ansteigende Komplexität neuer Technologien. Dies rechtfertigt die Sorge, dass einige profitable Geschäftsfelder der Vergangenheit zukünftig durch alternative, digitale Lösungsansätze substituiert werden könnten. Doch anstatt der digitalen Transformation den Rücken zuzukehren und weiterhin auf altbewährte Wege zu vertrauen, müssen sich Versicherungsunternehmen heute mit der „neuen Welt“ auseinandersetzen.


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  • 02.05.2019 | Führung durch das Neanderthalmuseum Mettmann

     

    Auf Anregung des Treffpunktes Dortmund besichtigte eine, aufgrund
    des winterlichen Wetters mit für das Rheinland ungewohntem Schnee, kleine Gruppe der beiden Treffpunkte am Samstag, 2. Februar 2019 das Neanderthalmuseum in Mettmann bei Düsseldorf.

    Mit dem Ehrenvorsitzenden Wolfgang Franke und den Fachkreisleitungen
    Marketing / Vertrieb sowie Finance war die VVB in der Gruppe aber dennoch gut vertreten. Nahe der Höhle, in der 1856 mit dem Neanderthaler der weltweit wohl berühmteste Deutsche entdeckt wurde, wurde 2015 in einem Neubau ein modernes archäologisches Museum eröffnet.

    Unsere Gruppe machte in einer einstündigen Führung „Evolution in 60 Minuten“ eine spannende Zeitreise durch die Menschheitsentwicklung – von den Anfängen in der afrikanischen Savanne vor sieben Millionen Jahren bis in die Gegenwart. Die Führung begann mit dem Neanderthalfund.
    Die Gruppe besichtigte einen Lagerplatz der Neanderthaler und
    lernte die eiszeitlichen Jäger und Sammler näher kennen..


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  • 29.04.2019 | Schadenmanagement in der Wohngebäudeversicherung – ein Ausblick nach Norwegen zur Frende Versicherung

     

    Als relativ junger Versicherer – welcher vor 10 Jahren in Norwegen gegründet wurde – musste die Frende Versicherung schnell lernen, auf extreme Wetter- und Witterungsereignisse zu reagieren. Trotz ihrer schönen Namen wie z.B. Nina (Januar 2015), Caroline (Dezember 2017) und Ali (September 2018) hatten diese extremen Schlechtwetterereignisse schwerwiegende Folgen für viele Gebiete in Norwegen und auf die betroffenen lokalen Wohngebäudeversicherer.

    Schon immer ist Norwegen wegen seiner geografischen Lage sehr stark dem Nordatlantik ausgesetzt. Daher ist es keine Frage ob, sondern wann das, nächste extreme Wetterereignis eintritt und sich damit auf die Versicherungswirtschaft auswirkt. Bei Eintritt dieser Extremnaturereignisse muss die Frende Versicherung eine außerordentlich hohe Zahl von Wohngebäudeschäden innerhalb weniger Tage bearbeiten. Dies bedeutet für die betroffenen Mitarbeiter der Schadenabwicklung einen enormen Stress. Das bisher größte Kumulereignis hatte in einem einzigen Fall 20 % des Schadenvolumens eines durchschnittlichen Jahres zur Folge. In der
    Praxis bedeutete dies, dass mehrere tausend Kunden zur gleichen Zeit Hilfe von Frende benötigten. „Wir mussten schnell nachvollziehen, wo der Schaden entstanden ist, mussten unsere Mitarbeiter und Partner an die richtige Stelle schicken, das Ausmaß des Schadens ermitteln, uns mit unseren Partnern der Schadensanierung abstimmen, Deckungs- und Entschädigungsentscheidungen treffen, und vor allem unsere Kunden in diesen schwierigen Situationen unterstützen.“, sagt Arild Havsgård, Leiter der Abteilung Besichtigung und Gutachten bei Frende.


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  • 19.04.2019 | Vorstands- und Beiratssitzung in Münster

     

    Zweimal im Jahr tagen für gewöhnlich die VVB-Gremien „Vorstand“ und „Beirat“. Traditionell im Herbst in Köln in den Räumlichkeiten der Technischen Hochschule und mit Unterstützung des ivwKöln, auch durch die „gute Fee“ Brigitte Brettschneider, langjährige Mitarbeiterin im Sekretariat des geschäftsführenden Direktors Professor Dr. Rolf Arnold. Die Frühjahrssitzungen hingegen finden immer am Ort der bevorstehenden Mitgliederversammlung (MV) statt, insbesondere um die Verbundenheit mit dem einschlägigen Treffpunkt zu unterstreichen. So fanden sich Mitte März dieses Jahres die entsprechenden Vertreterinnen und Vertreter des Beirats sowie die Vorstände der VVB im nordrheinwestfälischen Münster ein, zu Gast beim Arbeitgeber des ortsansässigen Treffpunktleiters Thomas Giese, der Unternehmensgruppe „zeb“. Neben anderen Gesellschaften wird die „zeb“ übrigens bei der MV in wenigen Wochen als Sponsor auftreten. Für diesen „support“ sind wir als Verein selbstverständlich besonders dankbar.Bereits am Vormittag traten die Mitglieder des Vorstands zusammen. Dass Thomas Giese zum Stand der MV-Planungen ein beruhigendes „Wir haben alles im Griff, Münster freut sich auf die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des attraktiven Programms rund um die MV im Mai“ mitteilte, ist nur einem von vielen weiteren Tagesordnungspunkten zuzuordnen.


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  • 02.04.2019 | Kooperation statt Konfrontation – der Wandel in der PKV wird sichtbar

     

    Bericht von der Tagung des Fachkreises Krankenversicherung am 20. 11. 2018 in München
    Kooperation statt Konfrontation – der Wandel in der PKV wird sichtbar

    Dass in der privaten Krankenversicherung der Veränderungsdruck steigt, ist für jedermann sichtbar. Neben den „Klassikern“ Regulatorik und Kostendruck sorgen die Treuhändlerdiskussionen und die Sorge vor neuen Disruptoren für viel Unruhe. Eine mögliche Antwort könnte daher die gesteigerte Lust auf neue Formen der Zusammenarbeit sein. Was vor noch nicht so langer Zeit als undenkbar galt, ist heute in vielerlei Sicht schon Alltag. Den Weg in die Zukunft sieht die Branche in Kooperationen mit Konkurrenten, der GKV sowie Dienstleistern. Hierzu sollen Plattformen helfen, die Schnelligkeit und Flexibilität deutlich zu erhöhen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Am 20. November lud die Vereinigung der Versicherungs-Betriebswirte e.V. mit freundlicher Unterstützung von Jens Stäcker und msg zur Fachkreistagung Krankenversicherung in München ein. Die Tagung war die dritte Fortsetzung zum Thema „Plattformstrategien in der Krankenversicherung“ mit der Frage: „Gibt es neue Formen der Kooperationen?“. Diese Frage wurde eindeutig durch die referierenden PKV-Vorstände bejaht. Diese Kooperationen seien eine notwendige Antwort auf die fortschreitende Digitalisierung in der Krankenversicherung und ihre Herausforderungen. Natürlich sind sich alle Beteiligten darüber klar, dass sich nicht alle Plattformen durchsetzen werden, und das Rennen hierzu ist gerade erst gestartet.

    Bringen Kooperationen finanzielle Mehrwerte?

    Ex-Gesundheitsminister Daniel Bahr, heute Vorstandsmitglied der Allianz Private Krankenversicherungs-AG, erklärte: „Die Debeka als Marktführer macht uns keine Sorgen, aber die geänderten Anforderungen der Kunden. Gerade die junge Generation will One-Click-Shopping wie sie es von Amazon gewöhnt ist. Darauf müssen wir als Versicherer Antworten finden“. Laut Daniel Bahr müssen sich die Krankenversicherer von einem „Inkassounternehmen“ zu digitalen Servicepartnern wandeln. Vertriebserfolg in der privaten Krankenversicherung stelle sich ein, wenn Versicherer sich beim Kundenerlebnis an digitalen Marktführern wie Amazon, Uber, Airbnb und booking.com orientierten – und nicht an anderen Krankenversicherern. So die These von Daniel Bahr.


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  • 25.03.2019 | Elementarschadenereignisse – Herausforderung für Kunden und Versicherer

     

    Tagung des Fachkreises Sachversicherung am 07. November 2018 in Frankfurt
    Elementarschadenereignisse – Herausforderung für Kunden und Versicherer

    Auf Einladung der EUROASSEKURANZ Versicherungsmakler AG kamen 85 Mitglieder des Fachkreises sowie einige Gäste in Frankfurt zusammen, um nach einem trockenen Sommer Fragen der Deckung von Elementarschadenereignissen zu beleuchten. Dies auch deshalb, weil in den letzten Jahren ein deutlicher Anstieg von Elementarereignissen (Sturm, Hagel, Überschwemmung, Starkregen etc.) zu beobachten ist.

    Nach der Eröffnung durch Thomas Elleser (EURO Transation Solutions GmbH) beleuchtet Frederick Maaßen einige rechtliche Deckungsfragen der Elementarschadenversicherung. Dies war auch deshalb bemerkenswert, weil mit Maaßen ein frisch gebackener Absolvent (Master of Laws (LL.M)) des ivwKöln als Referent gewonnen werden konnte. In den von ihm präsentierten Schadenfällen zeigte sich sehr schnell, dass auch die anwesenden Praktiker die Rechtslage nicht immer einheitlich bewerten. Zunächst ging es um die Frage der versicherten Gefahren der Elementarschadendeckung:

    • Überschwemmung
    • Rückstau
    • Erdbeben
    • Erdsenkung
    • Erdrutsch
    • Schneedruck
    • Lawinen
    • Vulkanausbruch


    Es folgten nun Definitionen und Schadenbeispiele zu den einzelnen Gefahren:

    Fall 1: Überschwemmung –„Grund und Boden“

    Definition Überschwemmung: Bedingungswortlaut z. B. verankert in: § 3 Nr. 1 BWE 2010 oder § 4 Nr. 3 a) VGB 2010 (A)

    „Überschwemmung ist die Überflutung des Grund und Bodens des Versicherungsgrundstücks mit erheblichen Mengen von Oberflächenwasser durch
    aa) Ausuferung von oberirdischen (stehenden und fließenden) Gewässern,
    bb) Witterungsniederschläge,
    cc) Austritt von Grundwasser an die Erdoberfläche infolge von aa) oder bb)“.

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  • 22.03.2019 | Cyber-Risiken richtig managen

    DIT-Sicherheit wird in der vernetzten Arbeitswelt zu einem wachsenden Stressfaktor für Unternehmen. Was tun, wenn das eigene System attackiert wird? Beratungs- und Service- Leistungen von Cyber-Versicherungen unterstützen bei der Prävention und auch im akuten Schadenfall. Verlorene Kundendaten, lahmgelegte oder erpresste Betriebe, gestohlene Geschäftsgeheimnisse – Cyber-Zwischenfälle ziehen vielschichtige Konsequenzen nach sich. Ein Blick in die Schlagzeilen der letzten Monate reicht, um zu verstehen, dass immer mehr Unternehmen von Attacken Cyber-Krimineller betroffen sind und mit schwerwiegenden Folgen zu kämpfen haben. Einer aktuellen Erhebung des Branchenverbands BITKOM zufolge wurden in den vergangenen zwei Jahren 53 Prozent der deutschen Unternehmen Opfer von digitaler Spionage, Sabotage oder Datendiebstahl. Der Wirtschaft entstand so ein Schaden in Höhe von rund 55 Milliarden Euro. Die Frequenz der Cyber-Straftaten nimmt massiv zu, wie die polizeiliche Kriminalstatistik vor Augen führt. So stieg die Zahl der unter dem Schlagwort Cybercrime erfassten Delikte allein zwischen 2015 und 2016 um über 80 Prozent. Ein ähnliches Bild spiegelt auch die Schadenerfahrung von Hiscox wider. Cyber-Schäden sind mittlerweile Realität in der deutschen Wirtschaft, insbesondere auch bei kleinen und mittleren Unternehmen. Im Management von Cyber-Krisen kristallisieren sich dabei einige Gemeinsamkeiten heraus.

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  • 19.03.2019 | Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften zur Umsetzung des Sozialpartnermodells bereit?

    Das Betriebsrentenstärkungsgesetz hat vor ungefähr einem Jahr die Rahmenbedingungen der betrieblichen Altersversorgung novelliert und sollte unter anderem über den möglichen Wegfall von Garantien und die Delegation von Vorsorgevereinbarungen an die Sozialpartner zu einer flächendeckenden Verbreitung führen. Insbesondere kleine und mittelständische Betriebe sollen mit Hilfe von tarifvertraglichen bAV-Vereinbarungen entlastet werden und auf ausgehandelte Lösungen vertrauen, die, je nach Übereinkommen, sogar mit Hilfe von Optionssystemen umgesetzt werden können. Die so entstandene „bAV-II-Welt“ versucht, die diversen Problemstellungen und Verbreitungshemmnisse der Marktparteien zu berücksichtigen und eröffnet mit der reinen Beitragszusage eine weitere Zusageart, die vor allem aus der Perspektive der institutionellen Kapitalanlage begrüßt wird, um das Rendite-Risiko- Profil zu schärfen und mehr Freiheitsgrade zu erlangen. Was in der Theorie und auf dem Papier eingängig klingt, setzt jedoch Zweierlei voraus: Das Verständnis der Rahmenbedingungen und die vertragliche Übereinkunft von Sozialpartnern. Letzteres ist in Anbetracht der Marktsituation schnell geklärt: Bisher keine nennenswerten Vereinbarungen. Obwohl unterschiedliche Produktanbieter, wahlweise selbstständig oder in Konsortien organisiert, am Markt bereitstehen, ihre Lösungen branchenweit auszurollen, erfordert die erfolgreiche Umsetzung eines Sozialpartnermodells einerseits noch Zeit – diverse „Tarifrunden“ stehen erst in diesem Jahr und fortfolgend auf der Agenda – und möglicherweise noch einer Feinjustierung:

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  • 14.03.2019 | Kölner Versicherungssymposium – Die Zukunft der Krankenversicherung

    Die „Zukunft der Krankenversicherung“ war das Thema des 23. Kölner Versicherungssymposiums des Instituts für Versicherungswesen der TH Köln. Auf dem Prüfstand stand die zukünftige Gesundheitsabsicherung in Deutschland. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Versicherungswirtschaft, Politik und dem Gesundheitsbereich diskutierten über die Herausforderungen am Donnerstag, dem 15. November 2018, in der Aula am Campus Südstadt der TH Köln. Im Jahr 2018 sind bundesweit rund 73 Millionen Menschen in Deutschland gesetzlich krankenversichert und die Finanzreserven dieser Institution betrugen nach Auskunft des Bundesgesundheitsministeriums Ende März 2018 rund zwanzig Milliarden Euro. Aus derzeitiger Sicht muss offenbar konstatiert werden, bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) handelt es sich um eine Institution, die den weitaus größten Teil der Bevölkerung vor den finanziellen Risiken bei Krankheit schützt und wirtschaftlich kerngesund ist. Ist es unter diesen Umständen überhaupt gerechtfertigt, die Frage nach der Zukunft der Krankenversicherung zu stellen? Gesundheit und ein langes Leben sehen die Menschen in Deutschland als die wertvollsten Güter überhaupt an. National wie international hat die medizinische Absicherung der Bevölkerung einen hohen Preis, der weiter ansteigen wird. Grund: Die Nachfrage nach Gesundheitsabsicherung wird weiter steigen. Folgende zwei wesentlichen Einflussfaktoren sind dafür verantwortlich: der demografische Wandel und der medizinische Fortschritt.

    Die Grundlage des Symposiums hat Professor Dr. Christian Maier von der Universität Bayreuth gelegt, es ist die Einnahmen- und Ausgabenentwicklung der GKV. Eine Binsenweisheit ist, ältere Menschen werden öfter krank als jüngere und sind es über eine längere Zeit hinweg. Kurz gesagt, dass Risiko zu erkranken und für längere Zeit krank zu bleiben, ist positiv mit dem Alter der Menschen korreliert. Und dies gilt ebenfalls für die Ausgaben aufgrund von Krankheit.

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  • 11.03.2019 | Das Rentenwerk – rentabel und sicher!

    Das Garantieversprechen der klassischen Rentenversicherung besteht darin, für einen bestimmten Beitrag eine in der Höhe garantierte lebenslang laufende Rente zu erbringen. Die Rentenhöhe steht bereits bei Vertragsbeginn fest. Sie darf nur nach oben angepasst werden. Die garantierte Rentenhöhe ist das Ergebnis vorsichtiger Annahmen bei Lebenserwartung, Kosten und Zins. Die vorsichtige Annahme in der Lebenserwartung ergibt sich aus einer möglichst genauen statistischen Schätzung von Vergangenheitsbeobachtungen großer Bestände. Diese Basis wird im Anschluss mit einem Schwankungs-, Änderungs-und Irrtumsabschlag in den Sterbewahrscheinlichkeiten versehen. So liegt beispielsweise für einen heute 65-Jährigen die Lebenserwartung bei ca. 86,5 Jahren. Er bliebe demnach für den Zeitraum von ungefähr 21,5 Jahren Rentenbezieher.

    Auf Grund der Schwankungs- und Irrtumsabschläge geht der 65-Jährige mit einer Lebenserwartung von ungefähr 25 Jahren in die Kalkulation der klassischen Versicherung ein. Die Differenz beträgt 3,5 Jahre. Wenn nun doch die ursprüngliche statistische Annahme eintritt, verbleiben bei Ableben dieses Rentners 3,5 Jahresrenten als Gewinn, der zur Verteilung
    zur Verfügung steht. Folglich entsteht dem Versichertenkollektiv jedes Jahr ein Überschuss, wenn die Sterblichkeit des gesamten Kollektivs nach der statistischen Beobachtung verläuft.Dieser muss grundsätzlich zu mindestens 90% dem Kollektiv wieder gut gebracht werden. Verläuft die Sterblichkeit schlechter als kalkuliert, so müsste das Versicherungsunternehmen diesen Verlust tragen. Die vorsichtige Kalkulation der Lebenserwartung erzeugt also einen Finanzpuffer für das gesamte Kollektiv der klassischen Rentenversicherung. Gleiches gilt für die Annahme eines Zinses für die Rentenhöhe. Die vorsichtige Annahme beim Zins
    ergibt sich durch…

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VVB Tapas 2018

  • 06.12.2018 | Auswirkungen der EU-DSGVO im Smart Home

    Das Thema Smart Home gewinnt auch im Versicherungsbereich zunehmend an Bedeutung. So werden traditionelle Hausratversicherungen mit versicherungsbezogenen Komponenten des Smart Livings kombiniert. Das Ziel: Den Privatkunden besser zu verstehen, um auf dieser Basis passende Assistance-Leistungen anzubieten sowie mit Hilfe von Subvention der technischen Grundausstattung die Kundenloyalität zu erhöhen.


    Aber was hat das Ganze nun mit der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSVGO) zu tun, die am 25. Mai 2018 in Kraft getreten ist? Tatsächlich eine ganze Menge. Denn das Smart Home als intelligent vernetztes Heim muss personenbezogene Daten erfassen. Personenbezogene Daten sind gemäß DSGVO „alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche  Person beziehen“. Neben allgemeinen Merkmalen  wie Name, Stimme oder Kreditkartennummer zählen hierzu z.B. auch technische Attribute wie IP-Adressen, GPS-Daten oder persönliche Geräteeinstellungen. Somit ist es naheliegend, dass die DSGVO durchaus Auswirkungen im Smart Home entfaltet.

    Wichtig ist zum Beispiel der Grundsatz der „Integrität und Vertraulichkeit“, der im Artikel 5 der DSGVO verankert ist. Demnach sind personenbezogene Daten so zu verarbeiten, dass eine angemessene Sicherheit gewährleistet ist. Hierzu zählt gem. Artikel 5 auch der Schutz vor unbefugter oder unrechtmäßiger Verarbeitung und vor unbeabsichtigtem Verlust, unbeabsichtigter Zerstörung oder vor unbeabsichtigter Schädigung durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen.

    Wendet man diesen Grundsatz nun auf das Smart Home an, so kann er durch Authentifizierungsmethoden im Zugangsbereich wie z.B. Haustüren und durch aufeinander abgestimmte, regelmäßig ausgeführte Datenbackupkonzepte auf sichere Speichermedien erfüllt werden.

    Die DSGVO beinhaltet noch viele weitere Implikationen für Smart Homes. Diese finden Sie im vollständigen Artikel von Pirmin Schäfer.

     

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  • 23.10.2018 | Fachkreis BO/IT: Versicherungstelematik – die 5 Stufen der Wertschöpfung

     
    Der Wandel des Versicherungswesens im IoT-Zeitaltere

    Die Fahrer von heute fühlen sich ihrer Versicherungsgesellschaft wenig verbunden. Die meisten von ihnen haben über das Jahr hinweg kaum Kontakt zu ihrer Versicherungsgesellschaft – bis die Prämie zu zahlen ist. Und dafür gibt es dann gefühlt wenig Leistung.

    Die große Konkurrenz sowie Preisvergleichsseiten führten außerdem dazu, dass Prämien gesenkt wurden und Kunden ganz einfach und schnell den Anbieter wechseln können. Umsatzrückgänge resultieren zudem in einer zunehmenden Abhängigkeit von Kapitalerträgen.

    Für die Versicherungsgesellschaften besteht also Handlungsbedarf, um auch in der Zukunft erfolgreich agieren zu können.

    Kosten in den betrieblichen Abläufen müssen gesenkt, der Reingewinn gestärkt und die Abhängigkeit von Kapitalanlagen reduziert werden. Auch muss die Kundenbindung erhöht, die Preissensibilität und Fluktuation gesenkt sowie der Umsatz gesteigert werden.

    Die Lösung: Das Internet der Dinge (Internet of things – IoT). So genannte nutzungsbasierte Policen (UBI, Usage-Based Insurance) sind hier nur der Anfang.  Unter Nutzung der IoT- Technologie können die Geschäftsprozesse im Unternehmen umgewandelt werden – hier in 5 Schritten – um das Unternehmen in einen wahren digitalen Versicherer zu verwandeln.


    Schritt 1: Umstrukturierung des Risikomanagements

    UBI- Policen bieten Versicherern die Möglichkeit, ihre Policen fairer zu gestalten, um so ein besseres Fahrverhalten zu fördern. Bei einer UBI-Police wird im Fahrzeug eine Blackbox eingebaut, die das Fahrverhalten anhand bestimmter Daten aufzeichnet und an den Versicherer liefert. Prämien können so präzise – dem Fahrverhalten entsprechend – berechnet werden und spiegeln so das tatsächliche Risiko wider. Dies kann zu einer höheren Kundenzufriedenheit beitragen.

    Weitere Vorteile von UBI-Policen zur Umstrukturierung des Risikomanagements sowie die 4 weiteren Schritte zum wahren digitalen Versicherer können Sie dem vollständigen Artikel entnehmen.

     

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  • 16.10.2018 | Die alternde Gesellschaft



    IBM Elderly Care – längeres, selbstbestimmtes Wohnen zu Hause

    Der demografische Wandel spielt in vielen EU-Staaten eine große Rolle. Ein Aspekt des demografischen Wandels ist eine alternde Gesellschaft. Diese führt zu einem wachsenden Pflegeaufkommen und einem erhöhten Bedarf an Unterstützung im Alltag. Die meisten Gesundheitssysteme setzen auf eine institutionelle Versorgung. Diese wird jedoch aufgrund der zunehmend älteren Gesellschaft perspektivisch nicht ausreichen, um den heutigen Pflegestandard zu bieten. Es muss über alternative Versorgungen nachgedacht werden, die weniger auf eine institutionelle Versorgung sondern mehr auf ein sog. „Ageing in Place“ setzen mit dem Ziel, Kosten und Personal einzusparen.Ein solches Ageing in Place – System ist beispielsweise „Ambient Assisted Living“ (AAL), zu Deutsch „Altersgerechte Assistenzsysteme für ein gesundes und unabhängiges Leben“.Im Rahmen von AAL wird intelligente Technik in der Umgebung des Menschen eingesetzt, die die persönliche Freiheit und Autonomie erhalten soll. AAL ist sehr vielfältig einsetzbar.Ein praktisches Beispiel für AAL ist „IBM Elderly Care“, welches Menschen helfen soll, bis ins hohe Alter sicher zu Hause leben zu können.Wie dieses AAL Konzept genau funktioniert sowie weitere interessante Fakten und Informationen finden Sie im vollständigen Artikel.

     

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  • 17.09.2018 | Vernetzte Risikolandschaft


    Am 04. Mai 2018 fand im Rahmen der Mitgliederversammlung eine fachkreisübergreifende Tagung zum Thema „Vernetzte Risikolandschaft“ statt. Circa 70 interessierte Teilnehmer waren anwesend. Die Räumlichkeiten wurden von der Stuttgarter Lebensversicherung a.G. zur Verfügung gestellt.

    Die Vorträge hatten folgende Themen:

    • Zukunft der KompositversicherungAuswirkungen der Automatisierung von Fahrzeugen auf die Versicherungswirtschaft
    • Smart Home als Chance und Herausforderung für Kompositversicherer und Assisteure
    • Alternative Antriebsysteme – Elektromobilität
    • Update Cyberversicherung – Marktüberblick

    Die Referenten haben in spannenden Vorträgen über Megatrends, den Wandel in der Versicherungswirtschaft und über neue Herausforderungen für die Versicherer  referiert. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, dann können Sie im geschlossenen Mitgliederbereich den kompletten Artikel lesen.

     

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  • 03.09.2018 | Digitale Hausaufgaben (Gemeinschaftstagung BO/IT, Marketing/Vertrieb)

     

    Welche digitalen Hausaufgaben muss gerade das Management in einem Unternehmen erledigen? Dieser spannenden Frage ging die Gemeinschaftstagung BO/IT und Marketing/Vertrieb nach.

    So habe laut Referent Dr. Moritz Finkelnburg, Goethe Business School Frankfurt, das Thema „Digital“ lange noch nicht Eingang in sämtlichen Etagen der Versicherungswirtschaft gehalten. Der Umgang mit der „digitalen Frage“ sei aber ein zutiefst strategisches Thema. Somit sei die Beschäftigung damit essentielle Aufgabe des Managements eines Versicherers. Digitales Basis-Wissen sei zwingende Voraussetzung für die Entwicklung einer (digitalen) Unternehmensstrategie. Hierzu genüge es nicht, einem Startup einen Besuch abzustatten. Dies spiegele digitales Verständnis lediglich vor, erzeuge aber keines. Finkelburg stellt daher im Rahmen von Trainings oder digitalen Beratungen gerne folgende Fragen an das Management:

    • „Wer beobachtet für Ihr Unternehmen den digitalen Markt und die wichtigsten Entwicklungen und Trends?“

    • „Kennen Sie die aktuelle Situation der digitalen Landschaft grob und digitale Trends in Ihrem Zuständigkeitsbereich intensiv?“

    • „Wer kennt die wesentlichen Anbieter digitaler Lösungen und wer bewertet diese für Sie?“

    • „Was tun Sie, wenn Ihre Wettbewerber durch digitale Lösungen plötzlich schneller und fehlerfreier anbieten? Und das mit 30 % der Mitarbeiter?“

    Bei mindestens 1x „nein“ sind noch digitale Hausaufgaben zu erledigen. Welche das sind, verrät der vollständige Artikel von Dr. Moritz Finkelnburg.

     

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  • 29.08.2018 | Cyberversicherung update 5.18 / Fokus Mittelstand (Gemeinschaftstagung der Fachkreise HUK, Rück, Sach, Ingenieure, Makler und Recht)

     

    Die Digitalisierung verspricht in fast allen Bereichen unseres täglichen Lebens Erleichterungen und Effizienzgewinne. Es ist also nicht verwunderlich, dass Digitalisierung und Industrie 4.0 laut Branchenverband Bitcom bis 2015 fast 300 Mrd. Euro zusätzliches Wachstum schaffen wird. Längst hat das Thema auch in der Versicherungsbranche Einzug erhalten. Denn die Abhängigkeit von reibungslos funktionierender IT birgt substantielle Risiken. Und Risiken abzusichern ist die Kernaufgabe der Versicherungswirtschaft.

    Immer mehr Versicherer (mittlerweile mehr als 20 Gesellschaften) haben so genannte Cyberpolicen auf den Markt gebracht. Auch wenn Unternehmer Cyberrik als größtes Bedrohungsszenario (meist gleichauf mit der Betriebsunterbrechungsversicherung) einschätzen (s. z.B. Allianz Risk Barometer, OECD, etc.), fehlt insbesondere im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) noch die Nachfrage.
    Hierfür gibt es viele Gründe. Beispielsweise gehen KMU nach Umfragen u.a. davon aus, dass sie technisch gut geschützt seien und nicht so sehr im Fokus von Angreifern stünden wie Großunternehmen.

    Welche weiteren Gründe es für die bislang geringe Nachfrage gibt und warum diese nun anzieht, können Sie dem vollständigen Artikel von Michael Steimer im internen Bereich entnehmen.

     

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  • 02.07.2018 | Aktuelles im Steuerrecht durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG)

    Auf die steuerlichen Verbesserungen im Rahmen des Betriebsrentenstärkungsgesetzes ging Sandra Koch, Bundesfinanzministerium, bei der Frühjahrstagung des Fachkreises „Lebensversicherung/bAV“ ein.

    Zu nennen ist hier zunächst die Erhöhung des steuerfreien Dotierungsrahmens nach § 3 Nr. 63 EStG. Die bisherige Höchstgrenze bestand aus einem prozentualen (4%) und einem festen Teilbetrag (1.800 € für Neuzusagen). Neu ist nun die Zusammenfassung zu einem einheitlichen Prozentwert und dessen gleichzeitige Anhebung auf 8 % der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung West (BBG West). Das heißt: Der Wert ist nun vollständig dynamisch und wächst mit der BBG mit.

    Durch den Verzicht auf die (häufig schwierige) Differenzierung zwischen Alt- und Neuzusagen  (ab 1.1.2015) werden viele Vereinfachungen erreicht – sowohl in der praktischen Durchführung als auch im Bereich der Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie im Lohnsteuerabzugsverfahren.

    Die Abgrenzung zwischen Alt-und Neuzusagen wird auch bei der Pauschalbesteuerung nach § 40 b EStG aufgehoben. Was das genau bedeutet und welche steuerlichen Implikationen/Verbesserungen das BRSG noch bereithält, können Sie im vollständigen Artikel nachlesen.

     

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  • 17.06.2018 | Sonderveranstaltung Fachkreis Personal

    Um die brandaktuellen Themen Digitalisierung, Disruption und Transformation ging es bei der Sonderveranstaltung des Fachkreises Personal am 21.03.2018.

    Schwierig zu managen seien dabei besonders die Felder Disruption und Transformation. Disruption meint Innovationen mit sprunghaften Veränderungen, die auch „zerstörerische Kraft“ für ganze Branchen entfalten können. Amazon und Google sind potenzielle Unternehmen, die für die Versicherungsbranche diese Wirkung erzielen könnten.

    Die Versicherungsbranche reagiert: Immer mehr Versicherer haben den Wandel eingeläutet und sind mitunter gut vorangeschritten. Digitale aber auch kulturelle Transformation sind hier die Schlagwörter. Wichtig in dem Zusammenhang sind auch neue Formen der Zusammenarbeit. Das Themenfeld „Arbeit 4.0“ t ermöglicht es Unternehmen, spezifisch auf die Wünsche ihrer Mitarbeiter einzugehen. Mitarbeiter können z.B. selber entscheiden, ob sie im Büro, mobil oder von zu Hause aus arbeiten möchten. Zudem finden sich neue agile Methoden für die Projektarbeit längst nicht mehr nur in IT-Bereichen wieder. Neben Design Thinking spielt auch Scrum eine große Rolle.  IM Rahmen der Scrum-Methode können sich die Beteiligten in  so genannten „Sprints“ auf die erfolgreiche Erledigung der Arbeit fokussieren – immer mit dem Blick auf den Nutzen für den Kunden.

    Sie möchten mehr über „Arbeit 4.0“ oder die digitale und kulturelle Transformationen in Versicherungsunternehmen erfahren? Hier geht es zum vollständigen Artikel!

     

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  • 16.05.2018 | Tagung des Fachkreises BO / IT – Künstliche Intelligenz

    Ein Terminator reist aus dem Jahre 2029 in das Los Angeles aus dem Jahr 1984 und versucht, Sarah Connor, den zukünftigen Sohn des Rebellen-Anführers, umzubringen. Diese Science-Fiction-Maschine verfügt über künstliche Intelligenz, also die Fähigkeit zu lernen. In Verbindung mit seiner enormen Kraft und seiner Schnelligkeit wird er damit zu einer äußerst effektiven Tötungsmaschine.

    Etwas weniger gewaltfrei ging es am 23. Februar 2018 in einem Hörsaal der Technischen Hochschule Köln zu.  Hier fand eine Fachkreistagung des Fachkreises BO/IT statt, die sich um das Thema der künstlichen Intelligenz und deren Einsatzmöglichkeiten in der Assekuranz beschäftigte. Obwohl einige Wissenschaftler der künstlichen Intelligenz ein ähnliches Gefahrenpotenzial in unserer Welt vorhersagen, wurden hier vordergründig die Möglichkeiten und Chancen für die Branche besprochen. Verschiedene Arten der künstlichen Intelligenz (von unterstützenden Robotics über Prüf- und Entscheidungsautomaten bis hin zu kognitiven Robotics) wurden dort detailliert erörtert. Viele praktische Beispiele innerhalb und außerhalb des Versicherungssektors wurden vorgestellt. Hier fanden ein automatischer Chatpartner (Chatbot) ebenso Platz wie ein GO-spielender Roboter oder auch eine Anwendung, die selbstständig innerhalb weniger Augenblicke einen Kostenvoranschlag im Schadenfall prüft und optimiert.

    Was noch so möglich mit Hilfe der künstlichen Intelligenz ist, wie GIFs die Kundenansprache verändern und warum sich Googles AlphaZero 5.000 Stunden Programm des TV-Senders BBC anschaut, erfahren Sie im vollständigen Artikel.

     

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  • 02.05.2018 | Kapitalanlagestrategien, Risikomanagement und Risikosteuerung bei der reinen Beitragszusage

    Eine zentrale Idee der neuen reinen Beitragszusage (rBZ) ist, durch den Verzicht auf Garantien in renditestärkere Kapitalanlagen investieren zu können und dadurch höhere Renditen und letztlich höhere Renten zu erreichen.

    Hierfür lockerte der Gesetzgeber die Vorschriften zur Vermögensanlage und übernahm die Vorschriften für Pensionsfonds für die rBZ. Diese werden wiederum durch die Sozialpartner eingeengt, die über den Grad der für sie akzeptablen Volatilität (Schwankungsintensität) entscheiden müssen.

    Um das Risiko – in diesem Fall die Schwankungen der Leistungen – zu managen, schlägt der Gesetzgeber spezifische Sicherungsinstrumente vor, wie z.B. die Bildung expliziter oder impliziter Puffer.

    Impliziter Puffer bedeutet, dass der Rechnungszins zur Bestimmung der anfänglichen Höhe der lebenslangen Zahlung („Startrente“) vorsichtiger gewählt wird, so dass der Kapitaldeckungsgrad unmittelbar nach der Verrentung größer als 100 % beträgt. Es entsteht also ein Puffer.

    Expliziter Puffer meint, dass Sicherungsbeträge zum Aufbau eines expliziten kollektiven Puffers verwendet werden.

    Zur Ermittlung der Wirkungsweisen solcher Maßnahmen hat die Deutsche Aktuarvereinigung zahlreiche Modellrechnungen auf Basis eines Musterkollektivs, einer Musterversorgungszusage, Musterfonds für verschiedene Anlagestrategien und einer stochastischen Kapitalmarktentwicklung durchgeführt.

    Weitere Informationen zu den Modellrechnungen und deren Ergebnissen sowie eine Bewertung der Sicherungsinstrumente finden Sie im vollständigen Artikel.

     

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  • 21.02.2018 | Tagung des Fachkreises Rückversicherung – Breites Themenspektrum

    Gruppenfoto der Teilnehmer

     

    2017 war wieder ein spannendes Jahr für die Rückversicherungsbranche. Dementsprechend vielfältig war auch die Agenda der Herbsttagung des Fachkreises Rückversicherung, der am 6. Oktober in Zürich stattfand.

    So wurde beispielsweise das hochaktuelle Thema „Cyberversicherung“ und die damit verbundenen Rückversicherungsaspekte diskutiert. Markus Bassler, PartnerRe, sprach hier von einer „Cyberisierung des Alltags und der Arbeitswelt“.  In den USA sei das Thema Cyberversicherung schon länger Thema. So würde rund 90 % des Cybermarkt-Volumens aus den USA kommen. Mit der Einführung der europäischen Datenschutzgrundverordnung im Mai 2018 sei aber auch mit einem starken Nachfrageanstieg in Europa zu rechnen.Allerdings sei die Anzahl der Player noch verhältnismäßig klein, auch deshalb, weil es noch einige ungeklärte Fragen im Bereich Katrastrophenkumul gäbe.

    Neben der Cyberversicherung wurden folgenden Themen diskutiert:

    • Thomas Jächke, Blockchainexperte bei Consurance referierte zum Thema Blockchain mit Hinblick auf Implikationen für das Rückversicherungsgeschäft
    • Peter Greensted, Associate Director von Standard & Poors Global, befasste sich mit den “Global Reinsurance Highlights 2017”
    • Die  “Underwriters`Corner war von einem bunten Strauß an Themen geprägt, z.B. die „Drittstaatenregelung oder (Re)insurtechs.


    Die Zusammenfassung der Themen finden Sie im vollständigen Artikel.

     

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  • 16.02.2018 | Kapitalanlagestrategien für die bAV - Herausforderungen für das Asset Management durch das BRSG

     

    Verbesserte Rahmenbedingungen für die Betriebliche Altersvorsorge – dies soll durch das zum 01.01.2018 in Kraft getretene Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) erreicht werden.

    Das Ziel des BRSG ist eine weitere Verbreitung der betrieblichen Altersvorsorge, vor allem in kleinen und mittelgroßen Unternehmen sowie bei Geringverdienern.

    Welche Herausforderungen für das Asset Management durch das BRSG entstehen, wurde im Rahmen des 13. FaRis & DAV Symposium, welches am 8.12.2017 an der Technischen Hochschule Köln stattfand, beleuchtet.Besonders im Fokus stand die Einführung der reinen Beitragszusage. Bei dieser haftet der Arbeitgeber nur für die Zahlung der Beiträge. Hieraus resultiere die Möglichkeit einer chancenorientierteren Kapitalanlage, so Herr Prof. Dr. Felix Miebs (Schmallenbach Institut der Technischen Hochschule Köln) in seinem Eröffnungsvortrag. Mehr Renditechancen würde aber tendenziell auch ein höheres Kapitalanlagerisiko bedeuten, was sich wiederum durch die gesetzlich erforderliche Zeitwertbilanzierung in der Deckungsrückstellung und somit in der Höhe der Versorgungsleistung niederschlagen würde. Zwei Stellschrauben sollen hier Abhilfe verschaffen: Die Bildung von Kollektiven und Möglichkeiten zur Bildung von Kapitalpuffern.

    Im Anschluss an den Eröffnungsvortrag standen folgende Themen auf der Agenda:

    • Ausrichtung der Kapitalanlage für die Zielrente (Dr. Sandra Güth)
    • Faktorinvestments in der Kapitalanlage (Roger Bergande)
    • Das BRSG bringt die Zielrente und echte Beitragszusagen. Aber was wird aus bestehenden Systemen? Können wir von Großbritannien lernen? (Olaf John)

    Die Zusammenfassung der Vorträge finden Sie im vollständigen Artikel.

     

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  • 06.02.2018 | Jetzt Startplatz sichern!

     

    VVB Golfturnier

    RISKONOMIC Challenge Cup 2018

    Einen Austausch „auf der grünen Wiese“ mit anderen VVB-lern, bei dem sowohl der Spaß als auch der sportliche Ehrgeiz nicht zu kurz kommt? Den gibt es am 29.06.2018 beim RISKONOMIC Challenge Cup 2018 im Golfclub Bonn-Godesberg!

    Teilnehmen können alle VVB-Mitglieder, die Mitglied in einem anerkannten Golfclub mit Handicap sind.

     

     

    Frühbucherpreis

    Bis zum 29.03.2018 gilt ein Frühbucherpreis von 65 EUR, vorausgesetzt, das Kontingent ist nicht erschöpft. Die Anmeldung ist möglich über den Link auf der Veranstaltungswebsite (https://riskonomic.com/riskonomic-challenge-cup-2018/)

    Special für Studierende

    Bis zu drei kostenlose Frühbucher-Startplätze sind für eingeschriebene und bereits golfende Studierende des ivwKöln reserviert. Bitte nehmt in diesem Fall direkt Kontakt mit der Fachschaft oder Michael Muench auf. .

     

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VVB Tapas 2017

  • 31.12.2017 | Rechtsfragen des Smart Home

    „Alexa. Schalte den Staubsauger an!“, „Google – Schalte die Alarmanlage ein!“ oder „Siri! Setze ‚Hundefutter‘ auf meine Einkaufsliste!“ Mit diesen oder ähnlichen Spielereien soll das Smart Home das Leben der Menschen komfortabler machen. Überall und jederzeit digital mit dem Kühlschrank, der Türklingel oder der Heizung verbunden zu sein bietet oftmals Vorteile.

    Weitestgehend offen bleiben hierbei jedoch die Rechtsfragen des Smart Home in Bezug auf das Versicherungsvertragsrecht. Prof. Dr. Günther betrachtete auf der Tagung des Fachkreises Sachversicherung eine mögliche Gefahrerhöhung oder auch Gefahrminderung. Ebenso stellt sich die Frage nach einer möglichen Herbeiführung des Versicherungsfalles. Können Smart Home-Geräte möglicherweise für einen Leitungswasser- oder einen Feuerschaden in der Hausrat- und Wohngebäudeversicherung verantwortlich sein? Wie steht es um die Beweislast bei einem Einbruchdiebstahl, bei dem nur das elektronische Schloss der Haustür gehackt wurde?

    Diesen Fragen sowie den Vor- und Nachteilen der automatischen Schadenmeldung eines Smart Homes ging Prof. Günther in seinem Vortrag nach. Mehr interessante Punkte zum Thema Rechtsfragen im Smart Home finden Sie im vollständigen Artikel.

     

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  • 15.12.2017 | Appetithäppchen für die VVB

    Was haben Albondigás, Datteln im Speckmantel oder Pimientas fritas mit der VVB zu tun? Eine ganze Menge! Denn so, wie man sich durch die Tapas-Karte futtern kann, möchten wir auch kleinere „Häppchen“ aus dem VVBmagazin zur Verfügung stellen – die VVB Tapas. Der eine oder andere mag schon unser erstes VVB Tapa gelesen und sich ggfs. gefragt haben, was das Ganze soll. Das möchten wir mit diesem Tapa nun aufklären.

    Wir fassen ausgewählte Artikel (insbesondere Fachartikel, oftmals zu hochaktuellen Themen) zu kleinen Appetithäppchen zusammen und stellen diese auf der VVB Tapas-Seite zur Verfügung. Verteilt werden die Zusammenfassungen über die Social-Media Kanäle Facebook und XING. Mitglieder haben zudem die Möglichkeit, den vollständigen Artikel im internen Bereich zu lesen.

    Entstanden ist die Idee in Gesprächen mit Studierenden des Instituts für Versicherungswesen. Die Idee ist dabei vor allem, als Alumnivereinigung in den sozialen Netzwerken präsenter zu sein – also dort, wo die Studierenden und jüngeren Absolventen in der Regel Tag für Tag unterwegs sind. Wer mehr über das Tapas Konzept wissen möchte, kann (als Mitglied) den vollständigen Artikel lesen und/oder uns einfach hier oder bei Facebook/XING kontaktieren.

    Zu Guter Letzt noch eine kleine Vorausschau: In den nächsten Wochen werden weitere Tapas folgen – diesmal mit dem Schwerpunkt „Sachversicherung“.

     

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  • 29.06.2017 | Das Fachkonzept ist tot! – es lebe das MVP!

    Der Fachkreis BO/IT zu Gast bei jambit in München.

    Am 29. Juni traf sich der Fachkreis BO/IT auf Einladung der Firma jambit GmbH in München. Auf dieser Fachkreistagung stand das MVP im Vordergrund. MVP steht für Minimum Viable Product, was auf deutsch so viel bedeutet wie „ein Produkt mit den minimalen Anforderungen und Eigenschaften“. Von Referenten aus der Praxis wurde zunächst das MVP als solches vorgestellt. Für die Einführung eines solchen Produktes ist der Zyklus „Build-Measure-Learn“ wichtig. Wenn man sich fragt, was eigentlich an einem MVP sowohl minimal als auch sinnvoll ist, wurden verschiedene Dimensionen aufgezeigt, die man prüfen kann:

    • USP – also das Alleinstellungsmerkmal,
    • Time to market sowie
    • Budget

    Natürlich gibt es hierbei noch weitere Kriterien, die hierbei eine Rolle spielen. Durch diese Punkte kann durch die frühe Einbeziehung von Stakeholdern ein qualitativ hochwertiges Produkt geschaffen werden.

    Des Weiteren wurden anhand eines praktischen Beispiels im Hause der Swiss Life die Herausforderungen von agilen Projekten vorgestellt. Die Kollegen stellten ihr Vorgehen für die Abbildung eines einfachen Prozesses auf der „grünen Wiese“ dar. Abhängig von diesem Prozess wird die IT-Architektur abgebildet. Ist dieser einfache Prozess erfolgreich abgebildet, können weitere ergänzt werden, bis die gesamte Systemlandschaft abgebildet wurde.

    Im nächsten Abschnitt ging es um das Thema „U-Boot-Projekte“. Wichtig hierbei war dem Referenten, dass das nicht gleichbedeutend mit Geheimprojekt ist, sondern dass es eher „nicht an die große Glocke hängen“ bedeutet. Die Analogie mit Hammer und Nägeln wurde präsentiert und das in Verbindung damit gebracht, dass man die Probleme nicht immer mit den gleichen Konzepten lösen kann. Wenn man dieses U-Boot wiederauftauchen lässt, dann sollte man die Erfolge präsentieren, aber auch das Gelernte (auch das Negative!) vorstellen und Begeisterung erzeugen.

    Abgeschlossen wurde die interessante Fachkreistagung mit einer Podiumsdiskussion mit allen Referenten des Tages. In dieser Diskussion drehte es sich hauptsächlich darum, welche Erfahrungen es beim Einsatz von SCRUM-Methoden gibt und ob SCRUM – ein bisschen provokant – als Oase angesehen werden kann.

    Mehr zu dieser Fachkreistagung finden Sie im vollständigen Artikel. Gerne begrüßen wir Sie auch bei einem unserer nächsten Fachkreisveranstaltungen. Die Teilnahme hieran ist selbstverständlich kostenfrei.

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